Projektname:

Aufbau des Zentrum für jüdische Geschichte in der Lutherstadt Eisleben - Initiativen im Jahre 2010

Projektträger:

Förderverein Eisleber Synagoge e.V.

Telefon: 03475-708909

Mittel aus dem lokalen Aktionsplan:

500,00 €

Projektdauer:

01.10.2010.-31.10.2010


Zeitplan

Ausstellung: Antisemitismus in der DDR ab 2. 10. 2010 bis Monatsende Ausstellung: "Luftbilder"

Projektinhalte

D1. Im Jahre 2010 soll ein besonderes Augenmerk auf den jüdischen Friedhof in Eisleben gelegt werden. Dieser ist schon seit Jahren u. a. für das Holocaust - Ge - denken Ende Januar ein Gedenkort, an dem sich, organisiert durch den Verein, die christlichen Kirchen und die Menschen aus den Kommunen treffen. Seitens des städtischen Betriebshofes wird 2x/Jahr der Friedhof kostenlos vom Laub gereinigt. Inzwischen ist es aber dringlich erforderlich, dass hier der alte Bewuchs fachmännisch bearbeitet wird, da manche der Grabsteine schon nicht mehr zugänglich bzw. sichtbar sind. Mit den Werkstätten der Lebenshilfe Mansfelder Land e.V. wurde vereinbart, dass diese Arbeiten in dieser umfangreichen Weise durchgeführt werden, die zunächst erforderlich sind.

Damit in der Zukunft der Friedhof immer in einem ansprechenden Zustand bleibt, wird es neben den bisherigen Arbeiten seitens des städtischen Betriebshofes regelmäßige Unterstützung durch die Lebenshilfe Mansfelder Land und den Kreisbehindertenverband Eisleben geben.
Gleichzeitig wird eine Fotodokumentation (incl. Digitalisierung) über alle hier befindlichen Grabsteine erarbeitet und dem Förderverein ausgehändigt, damit auch auf dieser Basis langfristig weitere Recherchen zu den einstigen jüdischen Familien in Eisleben angestellt werden können.

Das Rechercheprojekt "Antisemitismus in der DDR" hat sich zum Ziel gesetzt, eine Debatte über Antisemitismus in der DDR anzustoßen. Im Gegensatz zum Mythos vom Antifaschismus in der DDR gab es auch Antisemitismus von staatlicher Seite. In acht ostdeutschen Städten recherchierten deshalb Jugendliche mit der Unterstützung von Fachkräften zu diesem Thema. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Wanderausstellung präsentiert. Längerfristig soll die Zivilgesellschaft dazu ermutigt werden, weitere Rechercheprojekte zum Thema im lokalen Raum zu initiieren.

Die Ausstellung aus 30 Stelltafeln, einem Lesetisch und zwei Filmstationen.

Für diese Ausstellung wird es in Zusammenarbeit mit der Amadeu-Antonio-Stiftung noch extra Vorträge und Gesprächsrunden für Schulklassen geben, welche die Ausstellung besuchen wollen.

Projektpartner:

Stadtverwaltung
Kloster Helfta
christliche Kirchen
Jüdisches Zentrum in Berlin
Amadeo-Stiftung
Synagogenverein Halle e.V.
Kreisbehindertenverband Eisleben e.V.
Lebenshilfe Mansfelder Land e.V.


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