Projektträger:

Einar- Schleef- Arbeitskreis Sangerhausen e.V.
06526 Sangerhausen, Karl-Liebknecht-Str.31


Telefon: 03464 579106

Projektname:

Nie mehr zurück" (Einar Schleef in Sangerhausen 1953-1964 / Sangerhausen in 2044) - Theaterprojekt am Geschwister- Scholl-Gymnasium

Laufzeit:

01.06.-31.12.2008

Bewilligte LAP-Mittel:

1200,00€


Inhalte

Die Arbeit am gesamten Projekt erstreckt sich im Wesentlichen über 3 Phasen, wobei die 2. Phase zeitlich den größten Raum einnimmt. Das Rahmenthema der Arbeit ist die Frage: Was bedeutet es für mich in den Augen meiner Mitmenschen, "anders" zu sein, oder Menschen in meinem Lebensumfeld als "anders" wahrzunehmen? Ausgehend von dem historischen Beispiel Einar Schleefs, soll eine Verbindung zur Gegenwart geschaffen und darüber hinaus ein Ausblick auf das gesellschaftliche Miteinander in näherer Zukunft, 100 Jahre nach Schleefs Geburt, im Jahr 2044 entwickelt werden. Die Arbeitsergebnisse sollen innerhalb einer Theateraufführung präsentiert werden.

1. Phase:
In der 1. Phase findet zunächst einerseits eine Annäherung der Teilnehmer untereinander, anderseits auch eine Annäherung an das Rahmenthema statt. Für die weitere Arbeit ist es wichtig, in dieser Kennenlernphase erste Berührungsängste überwinden. Zunächst soll die Probenzeit Raum geben, sich auf einer verbalen, kommunikativen Ebene zu treffen. Eine umfassende Einführung in das Ausgangsthema: Einar Schleef. Leben und Werk - Kindheit und Jugend in Sangerhausen kann unter Mithilfe des Schleef-Arbeitskreises garantiert werden.
Bei der Annäherung im darstellerischen Bereich werden theaterpädagogische Kennenlern- und Annäherungsspiele eingesetzt. Die Teilnehmer bekommen durch diese theaterpädagogischen Übungen ein Verständnis dafür, wie man sich mit Hilfe der darstellenden Kunst einem Thema nähern kann. Aber auch, wie Theaterspielen eine Möglichkeit bietet, seine Wahrnehmung zu schulen, seine Kommunikation zu verbessern, Vorurteile abzubauen oder bestehende Konflikte zu lösen.

2. Phase:
Ausgehend von den Lernerfahrungen in der ersten Phase sollen innerhalb des Rahmenthemas konkrete gemeinsame Spielideen entwickelt werden. Die Umsetzung der Ideen der Teilnehmer erfolgt unter der Anleitung der spielleitenden Theaterpädagogin. Die dabei entstehenden Zwischenergebnisse werden schließlich zu einem größeren Ganzen zusammengesetzt und in einer textlichen Spielvorlage fixiert. Abgesehen von den schauspielerischen Anforderungen wird sich die Gruppe gemeinsam, ebenfalls mit Hilfe der Theaterpädagogin, damit auseinandersetzen, wie sie ihren Ideen, Wünschen und Vorstellungen durch den Einsatz von Bühnendekorationen, Bildprojektionen, Musik oder andere technischen Hilfsmitteln zusätzlich Ausdruck verleihen kann. Sämtliche Dekorations- oder Bildelemente werden von den Teilnehmern selbst hergestellt.

3. Phase:
Mit der dritten Phase steuert der Arbeitsprozess konsequent die Fertigstellung einer in sich geschlossenen Theaterinszenierung an. Durch die öffentliche Präsentation des Arbeitsergebnisses können die Erfahrungen, welche die Jugendlichen innerhalb der Projektarbeit gemacht haben, unmittelbar weitergegeben werden. So wird zum einen eine Transparenz und Multiplizierung des Erarbeiteten nach Außen geschaffen - und zum anderen erhält der Lerneffekt im sozialen Verhalten der beteiligten Jugendlich Nachhaltigkeit.

Teilnehmerzahl geplant: 500



Projektpartner

Katja Schulze: Leitung von Proben und Workshops, Recherche, künstlerische Gesamtleitung
Frau Draheim: konzeptionelle Mitarbeit, org. Unterstützung und Ansprechpartner vor Ort
Schleef-Arbeitskreis: Einführung in den geschichtlichen Stoff: "Einar Schleef. Leben und Werk", zur Verfügung Stellen von Recherchematerial (z.B. Fotos)
Helmut Küchner: Recherche, Ansprechpartner für weiterführende Fragen zu Kindheit und Jugend in Sangerhausen als Schulfreund Einar Schleefs
Geschwister-Scholl-Gymnasium/ UNISON-Haus : Aufführungsorte

Die Öffentlichkeit wird über verschiedene Medien Schulwandzeitung , Website der Schule und des Einar-Schleef-Arbeitskreises, Zeitungen (MZ, Wochenspiegel) und das regionale Fernsehen über das Projekt informiert. Die Aufführungen werden mit Presseartikeln beworben.
Durch die Einbeziehung in die Projekte von "Schleef Block II" wird das Theaterprojekt im Januar deutschlandweit registriert und bewertet werden.

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