Projektträger:

Deutschland-Nangadef e.V. Projektgruppe Gonnatal
Andreas Sonntag, Sabine Urban
Am Schlossberg 17
06526 Sangerhausen

Telefon: 03477/990990
Fax: 03477 990990

Projektname:


Geh denken-Öffentliche Versammlung an der Marienkirche zu Sangerhausen

Laufzeit:

12.02.2010

Bewilligte LAP-Mittel:

100,00 EURO


Inhalt

Das geplante Projekt ist eine Aktion des Netzwerkes "Sangerhausen bleibt bunt". Anlass und Thema einer öffentlichen Versammlung ist der 13.02.1945 (Bombenangriff auf Dresden) und der Verdrehung sowie Missbrauch geschichtlicher Tatsachen von rechtsradikalen Kräften zur Relativierung von Verantwortlichkeiten im 2. Weltkrieg bzw. zur Reorganisation. Es soll an die Aktion des Netzwerkes zu diesem Thema von 2009 angeknüpft werden.

Am 12.02.2010 soll ab 13:00 Uhr in Sangerhausen, Marienanlage Ecke Bahnhofstraße / Marienstraße 23, an der Marienkirche,
mit dem Anbringen eines Banners (1,50 m breit, 3m lang, wasserfeste Acrylfarben, mit dem Logo und Leitsätzen des Netzwerkes) die Veranstaltung beginnen. OB Kupfernagel wird gebeten eine Ansprache zu halten. Bürger sollen sich mit Kerzen und weißen Rosen beteiligen. Weitere Redner sind u. U. Pfarrerin Margot Runge (Markt 22, 06526 Sangerhausen) und Pfarrer Michael Pietrusky (Ernst-Thälmann-Str.18, 06526 Sangerhausen).
Es wird in der Presse, Rundfunk und Regionalfernsehen sowie im Amtsblatt öffentlich zu dieser Veranstaltung im Vorfeld informiert. Ebenso soll in den Medien zu diesem Thema über diese Aktion berichtet werden. Die Aktion dient der Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft und bietet Möglichkeiten, sich öffentlich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu positionieren. Dabei werden vernetzte Strukturen BürgerInnen des Landkreises Mansfeld-Südharz für ein demokratisches und tolerantes Miteinander genutzt und sensibilisiert. Auf einer direkten Ebenen wird die Auseinandersetzung mit kultureller und geschichtlicher Identität geführt, wobei die Vernetzung sowie eine ressortübergreifende Kooperationen der AkteurInnen gestärkt wird und eine Einbindung der BürgerInnen in die LAP-Umsetzung erfolgt. Folgende Kriterien werden erfüllt:

o Förderung von Demokratie und Toleranz
o Prävention gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus o Kooperation/ Vernetzung verschiedener lokaler Partner und Netzwerke
o Nachhaltigkeit; langfristige Orientierung
o Beteiligung der Zielgruppen des Lokalen Aktionsplanes Mansfeld-Südharz


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