Sensibilisierung-Spot´s und Vorankündigung des Internationalen Kinder-Zirkus
Inhalte:
Die Grundideen der Zirkuspädagogik im Hinblick auf gesellschaftliche Integration,
therapeutischem Lernen, Erhöhung der Akzeptanz und Wahrnehmung von Kindern und
Jugendlichen in den Bildungseinrichtungen und im regionalem Umfeld, soll in
einem interkulturellen Bildungs-Projekt "Internationaler Kinder-Zirkus" im Jahr
2008 aufgegriffen und im Sinne des Bundesprogramms weiterentwickelt werden.
Das
erfolgt konkret in der Form, dass Kinder und Jugendliche zwei Wochen mit und
durch das Zirkuspersonal "Rolandos" in Sangerhausen zu einem eigenem Zirkus-Programm
angeleitet und unterstützt werden. Kinder und Jugendliche mit Migrations-Hintergrund
übernehmen dabei Schlüsselaufgaben und prägen den Programminhalt derart, dass
landestypische Elemente (Musik, Kostüm, Sprache … ) integrativ präsentiert werden.
Diese landestypischen Elemente werden ebenfalls im Unterricht der Zirkusschule
ein Schwerpunkt sein, so dass sich selbst für mit der Migrations-Problematik
Betroffenen multikulturelle Bildungserfahrungen ergeben. Desweiteren finden
Kinder und Jugendliche mit sozialen Integrationsschwierigkeiten (z.B. Schüler
von Förder- und Pflegeeinrichtungen oder sozial benachteiligter Familien)
besondere Berücksichtigung.
Im Musterprojekt sind direkt 700 Schüler involviert.
Vordergründig soll für diese geplante zweiwöchige Aktion im 2. Quartal 2008 durch:
Ø Film-Spot´s zur Verwendung in Kino und Regionalfernsehen,
Ø Radio-Spot´s für regionale Rundfunk-Anstalten und als Angebot für größere Medien-Unternehmen ,
Ø Großbildträger (Plakate unterschiedlichen Formates)geworben werden.
Der Hintergrund jedoch ist, dass mit Rückgriff auf die Veranstaltungen
und den damit verbundenen Persönlichkeiten die Inhalte des Bundesprogramms
in Erinnerung gerufen werden und präsent bleiben.
Konkreter Inhalt der Spot´s und Bildträger ist,:
dass jeweils ein Kind eine Aussage zu Demokratie, Toleranz,
Vielfalt, Integration u.s.w. kindgemäß trifft, ein Erwachsener
(z.B. Günter Wallraff, Sebastian Krumbiegel bis zur Oma oder ErzieherIn u.s.w.)
Unterstützung anbietet, und zum Schluss ein Beispiel animativ angeboten wird.
Über den Schluß eine "Stempelanimation" des BM f. FSF u. J .
Ab dem Monat Dezember
2007 sollen diese Medien zum Einsatz kommen. Angaben zu Zeit und Ort z.B. zum
"Internationalen Kinder-Zirkus" werden technisch so gebaut, dass Aktualisierungen
und Wiederholungen problemlos möglich sind.
Die geplanten finanziellen Mittel
werden ausschließlich für die Herstellung und Präsentation der verschiedenen
Medien verwendet. Bei den Präsentationen wird der Verein seine vorhandenen
Kontakte zu Schlüsselpersonen öffentlicher Medien nutzen und dabei die gesetzlich
gegebenen Möglichkeiten für Spenden und Sponsoring ausschöpfen.
Ziele:
Mit der Präsentation der Spots und Plakate wird langfristig auf die weiteren
Projekte im Rahmen des Bundesprogramms aufmerksam gemacht und die bisher
erreichte Sensibilität zu diesem Thema bleibt erhalten.
Die Einrichtungen
und Projektpartner vor Ort können vorbereitet in den weitern
Zielerarbeitungsprozess aktiv einbezogen werden.
Leitziel des Projektes
ist es ab 01. Dezember 2007 mit Hilfe von anschaulichen Spots und Plakate
die Bevölkerung der Region für die Themen Demokratie und Toleranz zu
sensibilisieren.
Durch die Einbeziehung von Kindern und Jugendliche in die
Erstellung der Spots kann ihr demokratisches Selbstbewusstsein und somit
ihre Partizipationsmöglichkeiten entscheidend erweitert werden.
Handlungsziele:
1. Mit Hilfe der Werbespots wird auf die im Jahr 2008 stattfindende
Aktion "Internationaler Kinderzirkus" aufmerksam gemacht.
2. Mit Hilfe der Werbespots werden öffentlich rechtliche
regionale und überregionale Medien angesprochen, das Thema
Demokratie und Toleranz in Ihren Programmrahmen aufzunehmen.
3. Durch die Beteiligung von lokalen Akteuren (Kinder- und Jugendgruppen,
Ehrenamtliche und Unternehmen) an der Erstellung der Werbespots wird
Interesse geweckt und das Thema weiter zu begleiten und es als Plattform
für eine Diskussion zum Thema Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu nutzen.
4. durch die aktive Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund
werden diese in Ihrem Selbstvertrauen gestärkt und nehmen sich als
gestalterischen Teil der Gesellschaft in der sie leben wahr.