Projektname:

Initiative 2.0

Projektträger:

radio hbw (Trägerverein Lokalrundfunk Harz-Börde-Welle e.V.)


Telefon: 03473-8402-38

Fax.:03473-8402-39

Mittel aus dem lokalen Aktionsplan:

3.500,00 €

Projektdauer:

01.03.2010.-10.05.2010


Projektinhalte

Die Mitglieder und Mitarbeiter des Trägervereins Lokalrundfunk Harz-Börde-Welle e.V. gestalten ein redaktionelles Radioprogramm für die Landkreise Salzland, Mansfeld-Südharz und Harz. Als Bürgerradio ist es unsere Aufgabe, nicht nur die Lebenswirklichkeit in der Region darzustellen - bei radio hbw treten die Bürger selbst hinter das Mikrophon. Der Antragsteller kooperiert im hier beantragten Projekt mit dem freischaffenden Künstler Thomas Werner.

Seit 2007 arbeiten Institutionen, Vereine und Bildungseinrichtungen unter dem Dach des lokalen Aktionsplanes Mansfeld- Südharz gemeinsam an Projekten für Demokratie, Vielfalt und Toleranz. Gut 60 Projekte wurden bisher durchgeführt. Dabei haben die unterschiedlichen Projektträger Erfahrungen teilweise unabhängig voneinander mehrfach gesammelt. Hier setzt das nachfolgend beschriebene Projekt an. Gegenwärtige und künftige Projektträger bundesweit sollen in die Lage versetzt werden, ihren Erfahrungshorizont gegenseitig zu nutzen. Synergiensollen ermöglicht werden.

Die Materialien der oben genannten Projekte werden Gegenstand einer professionellen Dokumentation. Damit werden sie im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit von Vereinen, Institutionen und Behörden nutzbar, aber auch als Lehrmittel an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen einsetzbar. Für thematische Projekte finden sich meist mehr persönlich motivierte Menschen aus den jeweiligen Bereichen (Schule, Migration, Wirtschaft, Kommunalpolitik,…), als über klassische Strukturen. Beteiligte der Durchführung der oben genannten Projekte werden mit den Zielen der Dokumentation vertraut gemacht. Die vorhandenen Bild-Text und Tondokumente werden analysiert und gegebenenfalls durch eigene Aufzeichnungen wie Interviews, Scanns, Fotos und so weiter ergänzt.

Projekt 1: "Frauen tragen Verantwortung"

Thema: verbale und bildnerische Dokumentation vergangener LAP-Aktionen (Beispiel: Buchvorstellung "1000 Jahre Überlebt", Autorin: Rosel Settler) Aktuell und exemplarisch dokumentieren wir (Video/Audio) die Quartalsschulung der Netzwerkerinnen in Form eines Diskurses.

Projekt 2:"Igel - Irgendwie anders und doch so gleich"

Statistische Aufbereitung vergangener Workshops/Projekttatge (Teilnehmer, erreichtes Publikum, etc; Auswertung) Aktuell und exemplarisch dokumentieren wir (Video/Audio) in Form einer Reportage einen IGEL-Workshop an einer Grundschule oder einer Kindertagesstätte. Interview mit A. Vembane zur Entwicklung der pädagogischen Konzepte.

Projekt 3: "Interkulturelle Woche am Beispiel des Engagements der Arbeiterwohlfahrt Sangerhausen"

Beiträge der AWO innerhalb des LAP-Aktivitäten (Rückblickend). Aktuell und exemplarisch dokumentieren wir (Video/Audio) das Projekt "Trau Dich, Dartgruppe (Jugendliche Migranten treffen Hausbewohner der AWO zum gemeinsamen Dartspiel) Motto: Vertrauenstransfer von jung nach alt und Wissenstransfer von alt nach jung. Die Ergebnisse werden klar strukturiert aufgearbeitet. Den Bürgern der Städte und Gemeinden ist eher mit nachhaltigen Kampagnen und wiederkehrenden Projekten ein Klima der zivilen Wachsamkeit und Courage zu vermitteln.

Aufbereitung der Arbeitsergebnisse als Lehrmittel:

1. Die Arbeitsergebnisse der audiovisuellen Dokumentation werden in der ersten Stufe gesichtet. Zielvorstellungen und real vorhandenes Material werden in Beziehung gebracht. Bild- und Tondesign schließlich geben dem Ergebnis eine abschließend klar definierte Ästhetik. (Verantwortliche: Thomas Werner, Tom Gräbe )
Im Rahmen der Arbeiten entsteht ein Bericht, der die Erfolgsbilanz der Initiativen zum Gegenstand macht.
(Redaktion: Thomas Werner, Tom Gräbe)

2.Die Dokumentation soll für alle Nutzer leicht zugänglich und barrierefrei erfolgen.
Dazu eignet sich das Internet als Podium und gleichzeitig Medium hervorragend. Das vorhandene audiovisuelle Material der ersten Stufe wird nun mit begleitenden Texten versehen und übersichtlich gegliedert für einen Internetauftritt vorbereitet.
Der Webauftritt wird formal durch einen Browsertest abgesichert. (Jeder Browser interpretiert den Webinhalt unterschiedlich, weshalb ein Test der wichtigsten Browser unumgänglich ist.) Gegenstand des Webauftritts wird auch eine interaktive Karte, in der die Projekte verortet sind. Der Webinhalt wird darüber hinaus mit den beteiligten Personen und Institutionen abgesprochen und, wenn nötig, modifiziert.

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